„Tannenbergbund“ – Versionsunterschied

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Der '''Tannenbergbund''' (vollständige Bezeichnung: '''„Tannenberg-Bund - Arbeitsgemeinschaft völkischer Frontkrieger- und Jugendverbände“ (TB)''') war ein [[Völkische Bewegung|völkischer]] Verein, der sich vorwiegend aus Frontkämpfern des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] bildete. Benannt war er nach der [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Schlacht bei Tannenberg]]. Er wurde am 5. oder 7. September 1925 unter entscheidender Mitwirkung des späteren Reichsarbeitsführers [[Konstantin Hierl]] gegründet, der offiziell nur Landesvorstand von Bayern war, aber als eigentlicher Organisator des TB deutschlandweit arbeitete. [[Erich Ludendorff]] übernahm formal nur die Schirmherrschaft. Der TB ist aber als sein persönlicher politischer Verein anzusehen. Offizieller Vorsitzender war General a. D. [[Friedrich Bronsart von Schellendorf]].
Der '''Tannenberg-Bund Arbeitsgemeinschaft völkischer Frontkrieger- und Jugendverbände''' (TB) war ein [[Völkische Bewegung|völkischer]] Verein, der sich vorwiegend aus Frontkämpfern des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] bildete. Benannt war er nach der [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Schlacht bei Tannenberg]] im Ersten Weltkrieg. Er wurde am 5. oder 7. September 1925 unter entscheidender Mitwirkung des späteren [[Reichsarbeitsführer]]s [[Konstantin Hierl]] gegründet, der offiziell nur Landesvorstand von Bayern war, aber als eigentlicher Organisator des TB deutschlandweit arbeitete. [[Erich Ludendorff]] übernahm formal nur die Schirmherrschaft, der TB ist aber als sein persönlicher politischer Verein anzusehen. Offizieller Vorsitzender war General a. D. [[Friedrich Bronsart von Schellendorf]], ein alter Jugendfreund Ludendorffs.


== Ziele ==
== Ziele ==
Aufgabe des TB sollte es sein, alle extrem rechten und völkischen Gruppierungen Deutschlands nach der Auflösung des [[Frontbann]]s von [[Ernst Röhm]] zu sammeln und ein Gegengewicht völkischer Aktivisten zu den etablierten Militärvereinen, Standesgesellschaften der Offiziere und dem [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] zu bilden. Über den TB sollte Ludendorff als Sammlungspunkt für rechte Wehrverbände und völkische Vereine gegen die in Neugründung befindliche [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und die [[Sturmabteilung|SA]] dienen und gegen die Zersplitterung der extrem rechten Vereine und Verbände in Deutschland wirken. Dies schloss eine Heroisierung Ludendorffs als Feldherrn ein, die sich gegen [[Paul von Hindenburg|Hindenburg]], die alten deutschen Königshäuser und [[Adolf Hitler]] richtete.
Aufgabe des TB sollte es sein, alle [[Rechtsextremismus|extrem rechten]] und völkischen Gruppierungen Deutschlands nach der Auflösung des [[Frontbann]]s von [[Ernst Röhm]] zu sammeln und ein Gegengewicht völkischer Aktivisten zu den etablierten Militärvereinen, Standesgesellschaften der Offiziere und dem [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] zu bilden. Über den TB sollte Ludendorff als Sammlungspunkt für rechte Wehrverbände und völkische Vereine gegen die in Neugründung befindliche [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und die [[Sturmabteilung|SA]] dienen und gegen die Zersplitterung der extrem rechten Vereine und Verbände in Deutschland wirken. Dies schloss eine Heroisierung Ludendorffs als Feldherrn ein, die sich gegen [[Paul von Hindenburg|Hindenburg]], die alten deutschen Königshäuser und [[Adolf Hitler]] richtete.


Der Bund propagierte den Revanchekrieg gegen [[Frankreich]], sowie die Gewinnung von „mehr Raum für unser zusammengepreßtes Volk“
Der Bund propagierte den Revanchekrieg gegen [[Frankreich]] sowie die Gewinnung von „mehr Raum für unser zusammengepreßtes Volk“.


Trotz aller Einheitsbemühungen von Hierl brüskierte Ludendorff in den Jahren der Existenz des Bundes fast alle potentiellen Verbündeten durch seinen Führungsanspruch und seine antiklerikalen und extremistischen, an der realen politischen Situation vorbeilaufenden Forderungen. Bekannt wurde die Auseinandersetzung mit Prinz [[Rupprecht von Bayern]], dem Ludendorff die Niederlage des [[Hitlerputsch|Putsches von 1923]] als Auftrag „überstaatlicher“ (d. h. ausländischer, klerikaler und freimaurerischer) Kräfte unterstellte. Ludendorff wurde damit zu einer „Unperson“ für die traditionellen Offiziersbünde, und da Hierl ihm die Treue hielt, wurde auch er aus den großen Offiziersverbänden ausgeschlossen.
Trotz aller Einheitsbemühungen von Hierl brüskierte Ludendorff in den Jahren der Existenz des Bundes fast alle potentiellen Verbündeten durch seinen Führungsanspruch und seine antiklerikalen und extremistischen, an der realen politischen Situation vorbeilaufenden Forderungen. Bekannt wurde die Auseinandersetzung mit Prinz [[Rupprecht von Bayern]], dem Ludendorff die Niederlage des [[Hitlerputsch|Putsches von 1923]] als Auftrag „überstaatlicher“ (das heißt ausländischer, klerikaler und [[Freimaurerei|freimaurerischer]]) Kräfte unterstellte. Ludendorff wurde damit zu einer „Unperson“ für die traditionellen Offiziersbünde, und da Hierl ihm die Treue hielt, wurde auch er aus den großen Offiziersverbänden ausgeschlossen.


Die politische Gedankenwelt kann am Beispiel des folgenden Zitats deutlich gemacht werden:
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== Organisation ==
== Organisation ==
1926/27 betrug die Mitgliederzahl 30–40.000. Bis 1926 gelang es Hierl, eine Reihe von Organisationen unter dem Dach des Tannenbergbundes zu vereinen, z. B. den [[Frontkriegerbund]], Reste der [[Altreichsflagge]], den „[[Deutsch Völkischen Offiziersbund]]“ (DVÖ) Hierls, „[[Die Eiserne Schar]]. Bund deutscher Männer und Frontkämpfer“ aus Frankfurt a. M., den „[[Bund Völkischer Lehrer Deutschlands e.V.]]“ aus Berlin usw. Wichtigstes Sprachrohr war der ''Völkische Kurier'', später die ''Völkische Feldpost'', ab 1926 Ludendorffs Privat-Blatt ''Die Deutsche Wochenschau''.
1926/27 betrug die Mitgliederzahl 30–40.000. Bis 1926 gelang es Hierl, eine Reihe von Organisationen unter dem Dach des Tannenbergbundes zu vereinen, z. B. den [[Frontkriegerbund]], Reste der [[Altreichsflagge]], den „[[Deutsch Völkischen Offiziersbund]]“ (DVÖ) Hierls, „[[Die Eiserne Schar]]. Bund deutscher Männer und Frontkämpfer“ aus Frankfurt am Main, den „[[Bund Völkischer Lehrer Deutschlands e.V.]]“ aus Berlin und so weiter. Wichtigstes Sprachrohr war der ''Völkische Kurier'', später die ''Völkische Feldpost'', ab 1926 Ludendorffs Privatblatt ''Die Deutsche Wochenschau''.

1930 wurde gleichsam als religiöser Zweig des Tannenbergbundes der Verein „[[Deutschvolk]]“ gegründet.


== Niedergang und Ende ==
== Niedergang und Ende ==
Im Herbst 1927 trennten sich Hierl und Ludendorff endgültig, als der General seinen Kirchenaustritt öffentlich zelebrierte und immer massiver Hitler als „Agent überstaatlicher Mächte“ angriff. Eine Führungsposition innerhalb des rechtsextremen Lagers der Weimarer Republik hatte er schon lange nicht mehr inne. Bis 1929 verließen immer mehr wichtige Verbände den TB und gingen in den Reihen der NSDAP auf. Der TB entwickelte sich unter dem Einfluss von [[Mathilde Ludendorff]] immer stärker zu einer Sekte zur Verbreitung abstruser [[Verschwörungstheorie]]n und rutschte bis 1930 in die völlige politische Bedeutungslosigkeit. Ein Anteil an der Gründung des TB 1925 ist ihr entgegen allen Geschichtslegenden nicht zuzusprechen, obwohl sie Ludendorff schon damals stark beeinflusste.
Im Herbst 1927 trennten sich Hierl und Ludendorff endgültig, als der General seinen Kirchenaustritt öffentlich zelebrierte und immer massiver Hitler als „Agent überstaatlicher Mächte“ angriff. Eine Führungsposition innerhalb des rechtsextremen Lagers der Weimarer Republik hatte er schon lange nicht mehr inne. Bis 1929 verließen immer mehr wichtige Verbände den TB und gingen in den Reihen der NSDAP auf. Der TB entwickelte sich unter dem Einfluss von [[Mathilde Ludendorff]] immer stärker zu einer Sekte zur Verbreitung abstruser [[Verschwörungstheorie]]n und rutschte bis 1930 in die völlige politische Bedeutungslosigkeit. Ein Anteil an der Gründung des TB 1925 ist ihr entgegen allen Geschichtslegenden nicht zuzusprechen, obwohl sie Ludendorff schon damals stark beeinflusste.
Am 22. September 1933 wurde der Bund durch die Nationalsozialisten verboten, gleichzeitig mit dem [[Deutschvolk]] von Erich Ludendorff, der Vorgängerorganisation des [[Bund für Gotterkenntnis|Bundes für Gotteserkenntnis]].
Am 22. September 1933 wurde der Bund durch die Nationalsozialisten verboten, gleichzeitig mit dem „Deutschvolk“ Ludendorffs, der Vorgängerorganisation des [[Bund für Gotterkenntnis|Bundes für Gotteserkenntnis]].

== Siehe auch ==
* [[Bund für Deutsche Gotterkenntnis]]
* [[Konstantin Hierl]]


== Literatur ==
== Literatur ==
* Kurt Finker: ''Tannenberg-Bund. Arbeitsgemeinschaft völkischer Frontkrieger und Jugendverbände (TB) 1925–1933''. in Dieter Fricke (Hrsg.): ''Die bürgerlichen Parteien in Deutschland, Handbuch der Geschichte der bürgerlichen Parteien und anderer bürgerlicher Interessenorganisationen vom Vormärz bis zum Jahre 1945''. Bd. 2, Leipzig 1968, S. 668–671.
* [[Kurt Finker]]: ''Tannenberg-Bund. Arbeitsgemeinschaft völkischer Frontkrieger und Jugendverbände (TB) 1925–1933''. in [[Dieter Fricke (Historiker)|Dieter Fricke]] (Hrsg.): ''Die bürgerlichen Parteien in Deutschland, Handbuch der Geschichte der bürgerlichen Parteien und anderer bürgerlicher Interessenorganisationen vom Vormärz bis zum Jahre 1945''. Bd. 2, Leipzig 1968, S. 668–671.
* Annika Spilker: ''Geschlecht, Religion und völkischer Nationalismus: Die Ärztin und Antisemitin Mathilde von Kemnitz-Ludendorff (1877–1966).'' Campus Verlag, Frankfurt / New York 2013, ISBN 978-3593399874, S. 206–212.


== Weblinks ==
== Weblinks ==
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[[Kategorie:Völkische Organisation]]
[[Kategorie:Völkische Organisation]]
[[Kategorie:Politische Organisation (Deutschland)]]
[[Kategorie:Ehemalige politische Organisation (Deutschland)]]
[[Kategorie:Anti-Freimaurerei]]
[[Kategorie:Anti-Freimaurerei]]
[[Kategorie:Organisation (Weimarer Republik)]]
[[Kategorie:Organisation (Weimarer Republik)]]
[[Kategorie:Erich Ludendorff]]
[[Kategorie:Erich Ludendorff]]
[[Kategorie:Gegründet 1925]]
[[Kategorie:Gegründet 1925]]
[[Kategorie:Veteranenorganisation]]
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Aktuelle Version vom 9. April 2020, 22:10 Uhr

Abzeichen des Tannenbergbundes

Der Tannenberg-Bund – Arbeitsgemeinschaft völkischer Frontkrieger- und Jugendverbände (TB) war ein völkischer Verein, der sich vorwiegend aus Frontkämpfern des Ersten Weltkriegs bildete. Benannt war er nach der Schlacht bei Tannenberg im Ersten Weltkrieg. Er wurde am 5. oder 7. September 1925 unter entscheidender Mitwirkung des späteren Reichsarbeitsführers Konstantin Hierl gegründet, der offiziell nur Landesvorstand von Bayern war, aber als eigentlicher Organisator des TB deutschlandweit arbeitete. Erich Ludendorff übernahm formal nur die Schirmherrschaft, der TB ist aber als sein persönlicher politischer Verein anzusehen. Offizieller Vorsitzender war General a. D. Friedrich Bronsart von Schellendorf, ein alter Jugendfreund Ludendorffs.

Aufgabe des TB sollte es sein, alle extrem rechten und völkischen Gruppierungen Deutschlands nach der Auflösung des Frontbanns von Ernst Röhm zu sammeln und ein Gegengewicht völkischer Aktivisten zu den etablierten Militärvereinen, Standesgesellschaften der Offiziere und dem Stahlhelm zu bilden. Über den TB sollte Ludendorff als Sammlungspunkt für rechte Wehrverbände und völkische Vereine gegen die in Neugründung befindliche NSDAP und die SA dienen und gegen die Zersplitterung der extrem rechten Vereine und Verbände in Deutschland wirken. Dies schloss eine Heroisierung Ludendorffs als Feldherrn ein, die sich gegen Hindenburg, die alten deutschen Königshäuser und Adolf Hitler richtete.

Der Bund propagierte den Revanchekrieg gegen Frankreich sowie die Gewinnung von „mehr Raum für unser zusammengepreßtes Volk“.

Trotz aller Einheitsbemühungen von Hierl brüskierte Ludendorff in den Jahren der Existenz des Bundes fast alle potentiellen Verbündeten durch seinen Führungsanspruch und seine antiklerikalen und extremistischen, an der realen politischen Situation vorbeilaufenden Forderungen. Bekannt wurde die Auseinandersetzung mit Prinz Rupprecht von Bayern, dem Ludendorff die Niederlage des Putsches von 1923 als Auftrag „überstaatlicher“ (das heißt ausländischer, klerikaler und freimaurerischer) Kräfte unterstellte. Ludendorff wurde damit zu einer „Unperson“ für die traditionellen Offiziersbünde, und da Hierl ihm die Treue hielt, wurde auch er aus den großen Offiziersverbänden ausgeschlossen.

Die politische Gedankenwelt kann am Beispiel des folgenden Zitats deutlich gemacht werden:

„Man erkläre nicht jeden, der politisch einen Schritt weiter rechts oder links steht, für einen Schurken oder Trottel, unterschiebe nicht von vornherein bei Meinungsverschiedenheiten dem anderen unsachliche, niedrige und gemeine Beweggründe. Und wenn sich eine fremde, staatliche oder überstaatliche Macht in unsere häuslichen deutschen Zwistigkeiten einzumischen sucht, dann Schluss gemacht und gemeinsam den Fremden hinausgeworfen! […] Zusammenfassen aller Kräfte unter zielbewusster Führung ist das Gebot der Stunde.“

Konstantin Hierl: Was will der Deutschvölkische Offiziersbund? München 1925.

1926/27 betrug die Mitgliederzahl 30–40.000. Bis 1926 gelang es Hierl, eine Reihe von Organisationen unter dem Dach des Tannenbergbundes zu vereinen, z. B. den Frontkriegerbund, Reste der Altreichsflagge, den „Deutsch Völkischen Offiziersbund“ (DVÖ) Hierls, „Die Eiserne Schar. Bund deutscher Männer und Frontkämpfer“ aus Frankfurt am Main, den „Bund Völkischer Lehrer Deutschlands e.V.“ aus Berlin und so weiter. Wichtigstes Sprachrohr war der Völkische Kurier, später die Völkische Feldpost, ab 1926 Ludendorffs Privatblatt Die Deutsche Wochenschau.

1930 wurde gleichsam als religiöser Zweig des Tannenbergbundes der Verein „Deutschvolk“ gegründet.

Niedergang und Ende

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Im Herbst 1927 trennten sich Hierl und Ludendorff endgültig, als der General seinen Kirchenaustritt öffentlich zelebrierte und immer massiver Hitler als „Agent überstaatlicher Mächte“ angriff. Eine Führungsposition innerhalb des rechtsextremen Lagers der Weimarer Republik hatte er schon lange nicht mehr inne. Bis 1929 verließen immer mehr wichtige Verbände den TB und gingen in den Reihen der NSDAP auf. Der TB entwickelte sich unter dem Einfluss von Mathilde Ludendorff immer stärker zu einer Sekte zur Verbreitung abstruser Verschwörungstheorien und rutschte bis 1930 in die völlige politische Bedeutungslosigkeit. Ein Anteil an der Gründung des TB 1925 ist ihr entgegen allen Geschichtslegenden nicht zuzusprechen, obwohl sie Ludendorff schon damals stark beeinflusste. Am 22. September 1933 wurde der Bund durch die Nationalsozialisten verboten, gleichzeitig mit dem „Deutschvolk“ Ludendorffs, der Vorgängerorganisation des Bundes für Gotteserkenntnis.

  • Kurt Finker: Tannenberg-Bund. Arbeitsgemeinschaft völkischer Frontkrieger und Jugendverbände (TB) 1925–1933. in Dieter Fricke (Hrsg.): Die bürgerlichen Parteien in Deutschland, Handbuch der Geschichte der bürgerlichen Parteien und anderer bürgerlicher Interessenorganisationen vom Vormärz bis zum Jahre 1945. Bd. 2, Leipzig 1968, S. 668–671.
  • Annika Spilker: Geschlecht, Religion und völkischer Nationalismus: Die Ärztin und Antisemitin Mathilde von Kemnitz-Ludendorff (1877–1966). Campus Verlag, Frankfurt / New York 2013, ISBN 978-3593399874, S. 206–212.